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Kirche St. Nicolai in Burg

Landkreis Jerichower Land in Sachsen Anhalt (2012)

- 1186 erstmals urkundlich erwähnt.
- Spätromanische Pfeilerbasilika auf kreuzförmigen Grundriss
   mit einem querrechteckigen südlichen Westbau.

Überarbeitung der Turmregelflächen sowie Injektionsarbeiten.
Ausführung: Handverfugung mit auf das Mauerwerk abgestimmten
Mörtel sowie Schauminjektionen zur Hohlraumverfüllung im oberen
Turmbereich. Statische Ertüchtigung der Turmtreppenanlage sowie
Instandsetzung der Dachkonstruktion an der südlichen Sakristei.

 


 
 











Bockwindmühle in Arendsee

Kreis Salzwedel in Sachsen Anhalt (2012)

- 1731 erbaut und bis 1953 betrieben.
- Die mühlentechnische Einrichtung ist vollständig erhalten.

Zimmermannsmäßige Überarbeitung der Knotenpunkte an der Unterkonstruktion sowie Einbau von Aussteifungshölzern.

 


 
 






 
„MIMILEBO“ - Memleben
Burgenlandkreis Sachsen-Anhalt (2012)

- 786 Ersterwähnung des Ortes Memleben an der mittleren Unstrut.
- 936 starb Heinrich I. im Kloster Memleben sowie sein Sohn Otto I.
   im Jahr 973.
- Reste der sehr bedeutenden romanischen Baukunst findet man
  auf dem Klostergelände der im 13. Jahrhundert erbauten Marien-
  kirche.
- 13. Jahrhundert Ruine mit Krypta – spätromanische Klosterkirche.

Abtshaus-Westflügel
- Komplexe Dachinstandsetzung.
- Vollständige zimmermannsmäßige Instandsetzung der
  Dachstuhlkonstruktion.
- Neubau der Schlepp- und Satteldachgauben.
- Neueindeckung mit Biberziegeln und Installation der Blitzschutzanlage.
- Herstellen der Dachentwässerung und Schieferarbeiten am
  westlichen Eingangsturm sowie Neuanfertigung der Bekrönung.
 





 















Evangelische Dorfkirche Grüningen

Gemeinde Wenzlow – Landkreis Potsdam Mittelmark (2012)

- 1741 mittelalterlicher Feldsteinbau mit eingezogenen Rechteckchor und südlich
   anschließender neubarocken Turm um 1900.

Zimmermannsmäßige Instandsetzung der Dachkonstruktion am Kirchenschiff sowie Anschuhung der sichtbaren Bundbalken und Wechsel.

Auch an diesem Bauwerk ist der Sanierungsaufwand im Traufbereich sehr umfangreich, zurückzuführen auf die vollständige Einmauerung der Schwellen und Sparrenfußpunkte sowie das Eindringen von Niederschlagswasser über die marode Dacheindeckung.

 


Evangelische Kirche Krüssau
Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt (2012/2013)

Bei diesem Bauwerk handelt es sich um einen Rechteckbau mit quadratischen Turm über dem Westflügel. Der Turm wurde als Schweifhaube mit Laterne erbaut.

Unter Leitung von Herrn Michael Christoph von Arnim und seiner Frau Johanna Hedwig von Guericke entstand nach einem gotischen Vorgängerbau 1713 dieser Putzbau.

Aufgrund der desolaten Dachhaut konnte über viele Jahrzehnte das Niederschlagswasser eindringen und somit die Tragkonstruktion soweit schädigen, dass eine vollständige Demontage der Turmkonstruktion mit Hilfe eines Kraneinsatzes erfolgen musste.

Unter Berücksichtigung, den historischen Bestand weitestgehend zu erhalten, wurde die Turmkonstruktion zimmermannsmäßig instand gesetzt und anschließend der Turm wieder aufgesetzt.




 

 

Magdeburg – Ottersleben
Land Sachsen-Anhalt (2012)

Errichtung der desolaten Grundstücksmauer.
Abbruch in völlig zerstörten Teilbereichen und Aufmauerung mit vorhandenen Bruchsteinen.

Der Fugenschluss erfolgte im Hochdruckspritzverfahren, anschließend wurden die Wandflächen abgestrahlt und somit eine steinsichtige Verfugung hergestellt.




 




Evangelische Pfarrkirche Niegripp

Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt (2010)

Erbaut 1732 auf Veranlassung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.
Baumeister war der Landmesser August Fiedler.

Das Bauwerk ist ein barocker verputzter Backsteinbau.
In Mitten der in vier Flügeln angeordneten Form erhebt sich ein hölzerner Turm.
Dieser besteht aus zwei achteckigen Laternen und einer hohen Turmspitze.

Aufgrund der desolaten Dachhaut konnte über viele Jahrzehnte das Niederschlagswasser eindringen und somit die Tragkonstruktion soweit schädigen, dass eine vollständige Demontage der Turmkonstruktion mit Hilfe eines Kraneinsatzes erfolgen musste.

Unter Berücksichtigung, den historischen Bestand weitestgehend zu erhalten, wurde die Turmkonstruktion zimmermannsmäßig instand gesetzt und anschließend der Turm wieder aufgesetzt.



 




 



Evangelische Kirche Wörmlitz – St. Simon
Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt (2012/2013)

- 12./13. Jahrhundert spätromanischer Saalbau mit Westquerturm.
- 15. Jahrhundert Erweiterung des Kirchenschiffes mit eingezogenen, dreiseitig
   geschlossenem Chor.
- 1718 Barock erneuert und verputzt.

Vollständige Ertüchtigung der Dachstuhlkonstruktion am Kirchenschiff unter Berücksichtigung, den historischen Bestand zu erhalten.

Grund für die erheblichen Schäden im Traufbereich ist das über viele Jahrzehnte eingedrungene Niederschlagswasser, da die Dacheindeckung große Fehlstellen bzw. gebrochene Ziegeln aufwiesen sowie die vollständige Vermauerung der Schwellhölzer und Sparrenfußpunkte.

Daraus resultieren der echte Hausschwammbefall und der damit vollständige Wechsel der Fußpfette, Deckenbalken und große Rückschnitte an allen Sparren.
 


 
 


Haynrode – Burgruine Harburg
Landkreis Eichsfeld (2013)

- 1495 wurde Haynrode erstmals urkundlich erwähnt

Die Harburg wurde 1525 im Bauernkrieg vollständig zerstört und somit die Rittersitze derer von Bülzingslöwen.

Hoch auf dem bewaldeten Berg zu Haynrode sanierte unsere Firma die letzte noch stehende Burgmauer der Harburg. Unter äußerster Sorgfalt wurde das Mauerwerk gesichert und mit auf den Mauermörtel abgestimmten Verfugmörtel verfugt.
Das sollte ein neuer Anfang für die weiteren Arbeiten und der denkmalpflegerischen Zielstellung sein, die noch unter dem Erdreich liegenden Mauerreste zu bergen und zu sichern.

 


 


Ev. Kirche Isterbies
Landkreis Jerichower Land (2013)

Kleine Feldsteinkirche mit aufgesetzten Fachwerkreiter über dem Westgiebel, nicht weit von der Stadt Loburg gelegen, wurde durch Initiative der Kirchengemeinde, KVA Magdeburg und dem Planungsbüro aus Magdeburg vor dem Verfall gerettet.

Mit ihren Schätzen wie z. B. der Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert, der Deckenmalerei von 1731 sowie der noch im Original erhaltene Taufstein ist sie ein Kleinod.

In Zusammenarbeit mit ansässigen Firmen, wie Dachdecker, Tischler und Blitzschutzfirma haben wir die vollständige Instandsetzung des Dachreiters und des Kirchenschiffdachstuhls übernommen.
Die Mauer- und Putzarbeiten wurden mit großer Sorgfalt ausgeführt, um die wichtigen historisch wertvollen Details zu erhalten.






Roßla – Ev. Kirche St. Trinitatis
Landkreis Mansfeld-Südharz (2013)

Diese Kirche ist ein stattlicher neugotischer Bau von 1827-1831. Sie ist eine dreischiffige Hallenkirche und ihr besonderes Merkmal ist der im Westen stehende hochragende Turm, bekrönt mit einer Kreuzblume.

Unsere Firma wurde beauftragt, die steinmetzmäßige Instandsetzung der Turmfassaden sowie der Filialen und profilierten Abdeckungen durchzuführen, unter Berücksichtigung, den historischen Bestand weitestgehend zu erhalten.






St. Andreas Kirche Eisleben
Landkreis Mansfeld-Südharz (2013)

Die in der Altstadt stehende Pfarrkirche ist mit ihren Doppeltürmen in spätgotischer Form das Wahrzeichen von Eisleben.

Unsere Firma wurde beauftragt, die stark beschädigte Bekrönung am Nordturm zu demontieren.
Mit unseren speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern wurde die Bekrönung mittels Seiltechnik und Kraneinsatz demontiert und der Kirchengemeinde übergeben.







Krüssau - Ortsteil der Stadt Möckern
Landkreis Jerichower Land (2013)

Anfang des 18. Jahrhundertes veranlasste Gutsherr Michal Christoph von Amim den Neubau einer Kirche in Krüssau.

Aufgrund einer Wappeninschrift wurde nachweislich die Kirche 1713 errichtet. Es entstand ein gegliederter Rechteckbau, über dessen Westgiebel ein quadratischer Turm errichtet wurde.
Die Laterne sowie die Schweifhaube des Turmes wurden achtseitig ausgeführt.

Nach Begutachtung der Turmkonstruktion wurde festgestellt, dass die gesamte Sternbalkenlage sowie Dachreiter soweit geschädigt ist, dass die vollständige Demontage mittels Kraneinsatz erforderlich wurde.

Nach Instandsetzung des Dachreiters wurde der Turmaufsatz maß genau auf die vorbereitete Sternbalkenlage aufgesetzt.

Die zimmermannsmäßige Instandsetzung der Holzkonstruktion erfolgte unter Berücksichtigung, den historischen Bestand weitestgehend zu erhalten.






St. Laurentius Kirche Nienstedt
Landkreis Mansfeld-Südharz (2013)

Nienstedt eine kleine Dorfkirche, erbaut um 1599 bis 1603.

Um die Tonnendecke weitestgehend zu erhalten, wurde unsere gesamte verfügbare Technik eingesetzt.
Aufwendige Sicherungsmaßnahmen waren notwendig, um die stark desolaten Mauerkronen und Konstruktionshölzer des Dachstuhles instandzusetzen.



























Kloster Memleben – Nordflügel

Burgenlandkreis Sachsen-Anhalt (2014)

Rückbau von nichttragenden Trennwänden sowie Sicherung der Decken- und  Fußbodenebenen.
Freilegung des Tonnengewölbes und Ausbau von Rohrleitungen, Heizungskessel und Elektroanlage.


















Kloster Memleben – Nordflügel

Burgenlandkreis Sachsen-Anhalt (2014)

Fertiggestellter Saal im Nordflügel mit entsprechenden
Ausstellungsgegenständen zum Thema „Otto I“

Die Besonderheit zur intakten Herstellung der Fußboden-
konstruktion war die Herausforderung, eine entkoppelte
Deckenbalkenebene zum Bestand der historischen Decken-
balkenkonstruktion herzustellen, in Verbindung, das darunter-
liegende Kreuzgratgewölbe zu sanieren.
 


 






















St. Martini Kirche, Stolberg Harz

Landkreis Mansfeld-Südharz Sachsen-Anhalt 2014

Im 11. Jahrhundert wurde der Glockenturm der St. Martini Kirche in romanischem Baustil errichtet.
Erst im 13. Jahrhundert, entstand der Bau der dreischiffigen flach gedeckten Basilika im Stil der frühen Gotik.
Überarbeitung der Turmregelflächen unter Berücksichtigung, den historischen Bestand zu erhalten.
Steinmetzarbeiten im Traufbereich, Fenstergewände und Strebepfeiler,
Verankerungsarbeiten sowie Injektionsarbeiten am Turm- und Pfeilermauerwerk mit
einem auf das Mauerwerk abgestimmten Injektionsmörtel.
Herstellen eines Außenputzes nach Vorgabe der Denkmalpflege.















Dorfkirche St. Andreas, Schillingstedt

Landkreis Sömmerda Thüringen 2013 bis 2014

Im Zeitraum von 1498 bis 1554 wurde die Dorfkirche errichtet und unter dem Namen St. Andreas geweiht.
Zimmermannsmäßige Überarbeitung der gesamten Turmdachkonstruktion.
Mauerkronenkonsolidierung sowie Neueindeckung der Turmhaube mit Schiefer.
Spenglerarbeiten an Turmbekrönung-Uhrengaube sowie Verblechung der
Laternensäulen.
Neumontage der Blitzschutzanlage.
 



 
 



















Kloster Memleben – Treppenturm

Burgenlandkreis Sachsen-Anhalt (2014)

Vorzustand der äußeren Bauhülle, durchfeuchteter Sockel-
bereich, Putzschäden und desolate Dacheindeckung.
Innenansicht, deutlich sind die enormen statischen Schäden am Turmmauerwerk sowie an der Treppen-konstruktion zu erkennen.
Verputzte Turmflächen und Neueindeckung. Die Putzgestaltung wurde mit der Denkmalbehörde abgestimmt.
Fenster- und Türleibung erhielten eine Lasur. Der Fensterbestand wurde tischlermäßig überarbeitet.



 
 









Mansfeld - St. Georg Kirche
Landkreis Mansfelder Land - Sachsen-Anhalt (2015)


Auf den Grundmauern des romanischen Vorgängerbaus wurde um 1497 bis 1518 eine spätgotische einschiffige Hallenkirche mit kreuzförmigen Grundriss erbaut. Die Kirche war die Heimatkirche Martin Luthers.

Ziel der Baumaßnahme war die Sicherung und Instandsetzung der Kirchenfassade, einschließlich der Architekturglieder und Maßwerke sowie Instandsetzung der bleiverglasten Fenster.
Die nördliche Torlaube erhielt ein Kunstwerk einschließlich indirekter Beleuchtung.
 


 
 





Riethgen - Ev. Kirche
Landkreis Sömmerda - Thüringen (2015)

Gebäudesicherung – Instandsetzung der baulichen Hülle
Komplexe Instandsetzung, Wiederherstellung des Turmaufsatzes und Turmdaches

Die Kirche besteht aus einem einschiffigen Langhaus. Das Mansarddach ist an der Ostseite abgewalmt, an der Westseite ist der Dachturm aufgesetzt.
Neuabbund des Turmdaches entsprechend historischer Vorgabe. Ausführung des Turmdaches pyramidenstumpfartige, abgeschnittene Walmdachhaube mit Laterne und Zwiebel mittels Kraneinsatz auf den Fachwerkaufsatz verzimmert.
 


 
 



 































Schackensleben - St. Ambrosius Kirche
Landkreis Börde - Sachsen-Anhalt (2015)

Der Turm und die Westpartie des Kirchenschiffes sind 1754 romanisch überformt worden, so wie man die Kirche heute vorfindet.
Das Interieur wurde sehr aufwendig hergestellt. Emporen und zweigeschossige Altarwand umfassen hölzernes stuckiertes Muldengewölbe.
Die Baumaßnahmen umfassten die Neugestaltung der Fußböden unter Berücksichtigung das Altmaterial der Fliesen wieder zu verlegen sowie Tischler- und Putzarbeiten. Einbau einer Fußbodenheizung und Infrarotheizung an den Innenwänden.

 





St. Bartholomäus Kirche in Edersleben

Die St. Bartholomäus Kirche in Edersleben wurde zwischen 1828 und 1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus errichtet.
Das Satteldach überspannt den langgestreckten Saalbau. Im Westen befindet sich die Apsis. Im Osten steht der quadratische Glockenturm.
An der Nordseite des Kirchenschiffes konnten wir noch Possenputzflächen vorfinden. Diese waren die Vorgabe für den Neuputz.
Der etwa 1,50 m hohe Natursteinsockel wurde steinsichtig verfugt.




 
 Evangelische Kirche in Demker
OT Stadt Tangerhütte, LKR Stendal in Sachsen-Anhalt

Die Kirche Demker ist im Kern ein romanischer Rechteckbau. Errichtet mit Feldsteinen und im westen stehnden Querturm, 13. Jahrhundert. Der Turm hat ein Satteldach, die spitzbogigen Schallöffnungen, sind mit Backsteinen gefasst.

1710 erfolgte der Umbau und die Verlängerung des Kirchenschiffes nach Osten.
Das Dach wurde als Walmdach ausgebildet.
Die Hufeisenempore stammt aus dem Jahr 1711.
Der größte Teil der Innenausstattung ist vom Jahr 1890.

Unser Leistung:
Überarbeitung der Fugen an der nördlichen Langhauswand.
Mit dem auf das Mauerwerk abgestimmte Fugenmörtel erhielt die Fassade eine Handverfugung. Das Gesims wurde nach Befund neugezogen, Epitaphe erhielten eine Anschlussverfugung. Die Portale erhielten eine substanzschonende Reinigung.
 

 
 

 Kloster Memleben
Fassadeninstandsetzung West- und Nordflügel des
Klostergevierts


Vor der Sanierung:
Freilegung der Sockelbereiche an West- und Nordflügel. Vorbereitungsarbeiten zur Konsolidierung des Natur-
steinmauerwerks.
  
 Nach der Sanierung:
Fertiggestellte Wandflächen an West- und Nordflügel, hierbei
wurde - wie schon am Turm - der Fassadenputz hergestellt.
Gleichzeitig erfolgte die steinmetzmäßige Instandsetzung
der Fenster- und Türgewände sowie Trockenlegung
der Sockelbereiche.
 


 
 Kneiff’sche Villa Hohenrode
Nordhausen in Thüringen (2012/2013)

Dachstuhlinstandsetzung sowie Konsolidierung der Mauerkrone an der „Kneiff’schen Villa“ in Hohenrode – Nordhausen.

Die Villa wurde 1874/75 von Herrn Architekt Ludwig Bohnstedt aus Petersburg stammend erbaut und von dem Nordhäuser Kautabakfabrikanten Carl Fritz Kneiff bis zum Ende des zweiten Weltkrieges bewohnt.
Von 1960 bis 1989 wurde die Villa als Internat im Rahmen der Lehrerinnen-Ausbildung genutzt.
Nach 1989 beschleunigte sich der Verfall des zweigeschossigen Villenbaus zunehmend.

Unsere Firma stellt sich den anspruchsvollen Zimmerer- und Maurerarbeiten an diesem Gesamtkunstwerk.

Unter Berücksichtigung, den historischen Bestand zu erhalten, wurden mit größtem handwerklichen Geschick und über viele Jahre gesammelten Erfahrungen im Zimmer- und Mauerbereich einzelne Dachabschnitte zurückgebaut und unter den Auflagen der Denkmalschutzbehörde wieder hergestellt.
 Ansicht Süd-West
Instand gesetzte Terrasse im Jahr 2016
 



 
 Schlossruine Tylsen
Tylsen ist ein Ortsteil der Kreisstadt Salzwedel im Altmarkkreis / Sachsen-Anhalt (2016)

Hier wurde um 1620 ein schönes Schloss von Thomas v. d Knesebeck erbaut. Bis nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ist es ohne ersichtliche Schäden erhalten geblieben.
1948/49 wurde dieses Gebäude von böswilligen Zeitgenossen zerstört. Das Inventar entwendet und in alle Richtungen verstreut.
Ziel der Baumaßnahme war die Sicherung des restlichen Mauerwerkes im Bereich der Mauerkrone und die Stabilisierung der Fugen im Fassadenbereich.
Die Fensterbögen wurden mit Mauerziegeln gegen herabfallende Steine im Gefüge ergänzt.
Der Einbau von 2 sichtbaren Ankern zur Sicherung der Mauerwerkspfeiler machte sich aus statischen Gründen erforderlich.
 Auf dem oberen Bild ist der Zustand des Mauerwerkes der Schlossruine vor der Sicherung ersichtlich. Lose Mauersteine liegen auf den Mauerkronen und drohen herabzufallen.
Das Betreten der Ruine ist hier lebensgefährlich.





Im Bild unten sind die Sicherungsarbeiten bereits beendet. Das Bauwerk wurde so stabilisiert, dass für Personen keine Gefahr beim Besichtigen des in diesem Abschnitt bearbeiteten Bereiches mehr ausgeht.
 


 
  
 St. Peter und Paul Kirche in Großmonra

Am Nordrand des Thüringer Beckens liegt Großmonra. Es ist ein Ortsteil der Stadt Kölleda.
Die St. Peter und Paul Kirche besteht aus einem Kirchenschiff mit polygonalem Chor-Ostabschluss und westlichem, neoromanischem Vorbau. Am östlichen Ende befindet sich der quadratische Nordturm.
Unsere Firma hatte die Aufgabe, den achtteiligen geschweiften Turmaufsatz sowie Laterne und Nadelspitze mit zwiebelförmigen Unterbau zimmermannsmäßig instand zu setzen.
Nach Abbruch der Dacheindeckung und Dachschalung konnten wir uns einen Gesamtüberblick über die Turmkonstruktion verschaffen.
Die desolate Sternbalkenlage und die im Mauerkronenbereich (Auflager) zerstörten Unterzüge waren eine zimmermannsmäßige Herausforderung an unsere Mitarbeiter. In situ konnten die statischen Schäden behoben werden.
 





 Stadtkirche St. Johannis in Schraplau

Die St. Johannis Kirche in Schraplau wurde im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet,
Urkundlich erwähnt im Jahr 1254.

Die Kirche war die Begräbnisstätte der Grafen von Mansfeld bis ins 17. Jahrhundert.
Diese waren von 1264 die Schlossherren auf dem Schloss in Schraplau.
In den Jahren 1848 – 1850 wurden umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt.
Im Jahr 1950 fanden die letzten Umbauarbeiten statt.
Das Kirchenbauwerk weist deutliche Spuren der vergangenen Jahrhunderte auf. Die Schäden sind im Außen- und Innenbereich deutlich zu erkennen und
unsere Firma hatte die Aufgabe, die zimmermannsmäßige Instandsetzung des Turmdachstuhls und die Konsolidierung der Turmfassade durchzuführen, immer unter dem Aspekt, den bauzeitlichen Bestand zu erhalten.
 



 
 

Wegekapelle Elende

Die Wegekapelle Elende wurde im Jahr 1257 aus Bruchsteinen mit Satteldach als kleiner Saalbau errichtet.
Besonderheit der Wegekapelle ist ein kleines Spitzbogenfenster in der Südwand. Dieses Fenster wurde aus einem Steinblock gehauen und ist somit eine Besonderheit.

Das Gebäude ist im Raum Nordhausen eines der ältesten vollständig erhaltenen Gebäude.

Unsere Firma hatte die Aufgabe, unter Berücksichtigung jedes Detail des bestehenden Mauerwerks zu erhalten, die Konsolidierung der Fassadenflächen durchzuführen.
Hierzu wurde ein gipsverträglicher Fugen- und Maurermörtel nach vorhergehender Mörteluntersuchung verwendet. Die Besonderheit der Baunähte am westlichen Giebelmauerwerk wurde mit einer zurückgesetzten Fuge hervorgehoben.
 


 
  Schloss Altenburg - Wendelstein

Weiträumige Anlage auf einem steil abfallenden Porphyrfelsen, der durch einen tiefen Gelände-Einschnitt von dem östlich anschließenden Höhenrücken (Schlosspark) getrennt ist. Der erhöhte und zweifach terrassierte östliche Bereich des Schlosshofs, vermutlich seit karolingischer Zeit befestigt, Lage und Größe der verschiedenen aufeinanderfolgenden Wehranlagen bislang archäologisch nicht hinreichend gesichert. Anstelle einer slawischen Wallburg aus der Zeit um 800 wohl im 10. Jahrhundert ein deutscher Burgward errichtet, aus dem im 12. Jahrhundert die Burg der königlichen Burggrafen von Altenburg hervorging.
Im unteren westlichen Schlossbereich die 1132 erstmals bezeugte Königspfalz zu vermuten.


Am Chor ein niedrigerer Anbau des 18. Jahrhunderts, 1836 durch die neugotische Schlosswache
erweitert. In dem anschließenden, ungegliederten und verputzten Bauteil im Winkel zwischen Chor
und Nebenschiff ein romanischer Turm mit zwei (verdeckten) Rundbogenfenstern eingebunden.

Quelle: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler von Georg Dehio

Instandsetzungsarbeiten am Wendelstein
Sicherung der angrenzenden Bereiche mittels Planen und Seekiefertafeln
Abnahme des desolaten Außenputzes
Stein- und Risssanierung nach Vorgabe der Denkmalpflege und Planungsbüro
Einsatz des Mauer- und Putzmörtels nach Mörteluntersuchung
Bänderung der Putzanschlüsse zu den Eckpossen

  




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